SP Brittnau diskutiert Traktanden der bevorstehenden Gemeindeversammlung.

 

 

 

Steuersatz und Oberstufenverlegung nach Zofingen

 

 

 

Die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung vom 17. November 2021 waren Ausgangspunkt einer angeregten Diskussion bei der SP-Ortsgruppe Brittnau. Auch wenn die Gemeindeversammlung Brittnau zur Oberstufenverlegung nach Zofingen eigentlich nur noch einen Nachvollzug einer bereits entschiedenen Oberstufenzusammenlegung mit Strengelbach und Zofingen akzeptieren kann, wird darüber zu befinden sein. Für die SP ist diese Zentralisierung eine logische Folge der Regionalisierung, die sie gut unterstützen kann. Allerdings bestehen in der Partei und vermutlich auch im Gemeinderat noch keine klaren Vorstellungen, wie die freiwerdenden Gebäulichkeiten dann genützt werden sollen.

 

Nicht ganz unerwartet soll mit dem Budget 2022 der Steuersatz von 119% auf 114% gesenkt werden. Dass es gleich 5% sein sollen, erstaunt dann aber doch. Bis anhin galt in Brittnau die Maxime, dass sich die Gemeinde nur das Notwendigste leisten könne und für noch so berechtigte Wünsche kein Spielraum bestehe.

 

Hier denkt die SP vor allem an die Tarife der Tagesstrukturen, die seit Beginn nicht sehr familienfreundlich gestaltet sind. Auch die energetische Sanierung der Schulhäuser lässt auf sich warten. Dem Investitions-Budget 2022 ist zu entnehmen, dass zumindest die Sanierung des Pausenplatzes nun an die Hand genommen werden soll.

 

 

 

Brittnau – mis Dorf

 

In diesem Zusammenhang fragt sich die SP, was der Slogan «Brittnau – mis Dorf» aussagen könnte und was getan werden müsste, damit das Dorf als innovativ und zukunftsgerichtet, als ökologiebewusst und klimafreundlich wahrgenommen wird und ein attraktiv gestaltetes, begegnungsförderndes Wohnumfeld für alle Generationen bieten kann.

 

Die SP fordert daher, dass strategische Entwicklungsziele für das Gemeinwesen erarbeitet werden und sie ist interessiert und bereit, dabei mitzuwirken.

 

 

 

MF 15.11.2021 im ZT