Energiewandel

Während sich andere Gemeinden für den längerfristigen Ausstieg aus der Atomenergie und für die 2000-Watt-Gesellschaft aussprechen, hinkt Zofingen bei diesen Themen noch hinterher. Die Förderung von erneuerbarer Energie aus der Region für die Region wird von den Städtischen Werken Zofingen (StWZ) kaum wahrnehmbar betrieben.

 

Ökologische Verantwortung: Energie aus der Solaranlage des Klosters Disentis seit 2003

 

Statt eine dezentrale Stromversorgung anzustreben, welche dem Wiggertal einen Mehrwert bringen würde, beträgt der Atomstromanteil am Zofinger Grundmix immer noch 80%. Die SP war in der letzten Legislatur im Einwohnerrat die treibende grüne Kraft für erneuerbare Energien und Energieeffizienz. So wird dank einer SP-Motion bei allen städtischen Projekten der Einsatz umweltschonender Technologien geprüft. Des Weitern forderte die SP einen Energiefonds, der auch Privaten bei energetischen Verbesserungen zur Verfügung stehen würde.

 
Herausforderungen

Auch Zofingen steht am Anfang vom Ende des fossilen Energiezeitalters und wird dessen Folgen in Form von höheren Energiekosten in den nächsten Jahren noch verstärkt zu spüren bekommen. Es muss uns deshalb gelingen, unseren Verbrauch an fossiler Energie zu verringern und alle nicht erneuerbaren Energieträger zu ersetzen. Den StWZ kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Sie sollen vermehrt einheimische Energieprodukte anbieten und den Atomstromanteil Schritt für Schritt reduzieren. Die Vision, Zofingen unabhängig von nicht erneuerbarer Energie zu machen, werden wir nicht in der nächsten Legislatur realisieren können. Umso entscheidender ist es, dass im Einwohnerrat auch in den kommenden vier Jahren mit der SP eine starke Stimme mit Nachdruck für dieses Ziel eintritt.

 
Die SP Zofingen setzt sich ein

  • für eine Energiepolitik, die sich an der Nachhaltigkeit orientiert und eine Niedrigenergiegesellschaft zum Ziel hat
  • für eine Energiestadt ohne Atomkraft und andere nichterneuerbare Energiequellen
  • für Solarstrom vom Bärenhubel und von sonstigen Hausdächern, für Wasserkraft aus dem Quartierbach und Wärme vom Hägeler, aus dem Erdboden und aus den Zofinger Wäldern