Generalversammlung 2020

Medienmitteilung

Der im Frühjahr verhängte Lockdown verunmöglichte die Durchführung der ordentlichen Generalversammlung zum gewohnten Zeitpunkt. So kam es, dass die Generalversammlung in den Sommer verschoben wurde und unter freiem Himmel in der Freizeitanlage Spittelhof nachgeholt wurde. Wegen der momentanen Viren-Verunsicherung blieben denn auch einige Genossinnen und Genossen zu Hause. Der Präsident Michael Wacker eröffnete die Versammlung mit einem Jahresrückblick und einem Appell, sich an den bevorstehenden Wahlen und Abstimmungen zu beteiligen. Es gehe um unsere Zukunft, um unser massvolles Verhältnis zur EU, um unseren Vaterschaftsurlaub, um ein zukunftsorientiertes Energiegesetz im Kanton Aargau.

 

Die statutarischen Geschäfte wurden mitsamt der notwendigen Statutenrevision speditiv durchberaten. Mit der Statutenrevision wird die SP-Sektion Vordemwald als SP-Ortsgruppe definitiv in die SP Zofingen integriert.

Die politische Agenda wird durch nachhaltige Projekte bestimmt. So wird nach der bundesgerichtlichen Abweisung der Beschwerden zur BNO und Vorstadt-Kreisel sichtbar, dass die beiden Geschäfte einen Zusammenhang haben: Es ist aber auch erkennbar, dass die Würfel gefallen sind und dass die Gegner der einen oder anderen Veränderung sich nur noch mit Pauschalkritik bemerkbar machen können. Der stadträtliche Versuch, die Gemeindeordnung ohne Not und ohne Plan zu ändern, um damit den Stadtrat auf fünf Mitglieder zu verkleinern, wurde vom Einwohnerrat vorderhand aufs Eis gelegt. Die SP wird bei einer Neuauflage weiterhin eine saubere Analyse und mindestens eine klare Organisationsstruktur verlangen. Zofingen wird demnach nächstes Jahr wieder sieben Stadträte wählen, die SP ist in den Startlöchern. Gespannt wird in Zofingen auf die Entscheide zum Oberstufenstandort der beiden Gemeinden Brittnau und Strengelbach gewartet. In ihren Wintergemeindeversammlungen müssen sie über die Integration ihrer Oberstufen-Schulklassen in das Oberstufenzentrum in Zofingen befinden. Für Zofingen bedeutet das, dass das neu zu bauende Oberstufenzentrum die zusätzlichen Schülerinnen und Schüler aufnehmen kann. Die SP unterstützt die gesetzlich abverlangte Regionalisierung der Oberstufen, ist sich aber auch bewusst, dass der Entscheid für die involvierten Gemeinden mit einem emotionalen Verlust und finanziellem Zusatzaufwand verbunden ist.

 

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