Aktiengesellschaft, und dann?

An der nächsten Einwohnerratssitzung beantwortet der Stadtrat das Postulat der DYNamischen Mitte. Sie versuchen einmal mehr, eine städtische Einrichtung, ohne Not, in eine neue Rechtsform zu locken. Ein altes Rezept aus der kapitalistischen Mottenkiste soll aus unseren Seniorinnen und Senioren sogenannte Produkte machen, die man möglichst effizient und schlank bewirtschaften kann, so dass sich das eingesetzte Kapital möglichst schnell rechnet.  Auch wenn die Aktiengesellschaft zu hundert Prozent der Stadt gehören würde, macht das einfach keinen Sinn.

Stellen sie sich mal die Generalversammlung der Brunnenhof AG vor, da sitzen vielleicht 3 Stadträte als Verwaltungsrat auf der einen Seite, und auf der andern Seite sitzt ein Stadtrat in der Rolle des Aktionärs.

 

Richtig, die Volksvertreter, und die Seniorinnen und Senioren haben kein Stimmrecht, denn die Stadt wäre Alleinaktionär. Das ist DYNamischer Demokratieabbau. 

Zur Erinnerung, aus der ehemaligen StWZ haben die Politiker  in den neunziger Jahren 3 Aktiengesellschaften gemacht. Wie sind diese heute unterwegs?

Die StWZ sind immer noch die alte StWZ, nur der Strompreis in Zofingen gehört zu den Höchsten in der Region, das ist auch grad alles, wie das Unternehmen heute wahrgenommen wird.