Parteichronik 1971 bis 1980

Nach 53 Jahren ist das Postulat von Hermann Greulich betreffs Frauenstimmrecht in Erfüllung gegangen.
1. Maifeier in Zofingen.
Es werden Projektkredite für den Ausbau Bahnhof, unterer Graben und unterer Stadteingang befürwortet.

Es wird ein wiederholtes Mal an der Selbstständigkeit der Frauengruppe gerüttelt.
Dem Projektierungskredit für das Bildungszentrum wird zugestimmt.

Für das Ruhetagsgesetz wird die Ja-Parole beschlossen.
Für die Wahlen in den Einwohner- und Gemeinderat wird eine Wahlkommission gegründet. Walter Frösch will nun doch als Gemeinderat zurücktreten.
Ria Ammann ist neue Präsidentin der Frauengruppe. Alfred Schmidlin  und Robert Häuselmann werden mit guten Resultaten in den Gemeinderat gewählt.

Volksabstimmung vom 22. September über die Reichtumssteuer. Beschluss für den Gegenvorschlag einzutreten.

Maifeier auch dieses Jahr in Zofingen.
Die Bahnhofplatzsanierung wird diskutiert. Auch soll eine Motion gestartet werden für gedeckte Veloständer beim Bahnhof.
Sanierung Pfistergasse löst eine Diskussion aus über In- oder Ausland-Pflastersteine.
Zur Abstimmung betreffs Heizölzuschlags wird die Nein-Parole der SPS empfohlen.
Die Maifeier ergibt ein Defizit. (Ob wohl die teure Musik daran Schuld hat?)

Otto Fürst will im Einwohner- und Grossen Rat zurücktreten.
Über Raumplanung und Energieplanung hält Genosse Kälin aus Aarau Referate.
1. Maifeier ohne Defizit.
Fritz Suter wird neu in den Grossen Rat gewählt, so dass wir nun eine Dreier-Vertretung haben.
Die Einwohnerräte Eugen Wirz und Rudolf Mettler möchten zurücktreten. Ersatzmänner sind Karl Bachmann und Eduard Suter.

Neuer Präsident ist Robert Hunziker.
Es wird von einem Mitglied eine grössere Spende gemacht.
Über das Projekt Altersheim «Im Tanner» wird orientiert.
Alfred Schmidlin, Vizeammann, will zurücktreten als Gemeinderat und soll durch Franz Bühler ersetzt werden.
Mieterschutz- und Umweltinitiativen werden zur Annahme empfohlen.
Unsere beiden Gemeinderatskandidaten Franz Bühler und Robert Häuselmann werden gewählt.

Gemeindebeitrag an die hiesigen Krankenkassen wurde gestrichen – warum?
Es wird beschlossen: Beitritt zum Gemeindeverband Sozialdienste: Ja. Kredit für den Umbau der Kustorei: Ja. Teilrevision der Dienst- und Besoldungsverordnung: Ja. Umwandlung von zusätzlichem in definitives Baugebiet: Ja. Baulandverkäufe im «Brühl» und an der Aarburgerstrasse (Pfarrgärten): Ja. Überbauungsplan grosser Brühl und Falkeisenmatte: Ja. Tierschutzgesetz: Ja.

Im Rathaus wird eine Veranstaltung zum Drogenproblem durchgeführt.
Dem Bahnüberführungsprojekt stimmt die SP zu wie auch zum Landverkauf Vitenhof. Vom Volk werden aber beide Vorlagen abgelehnt.
An den Nationalratswahlen kann die SP im ganzen Bezirk Stimmen zulegen. Für die Wahlpropaganda wird das Budget um Fr. 500.– überzogen.

Die SP stimmt der Freibadsanierung zu, die projektierte Heizung wird jedoch nicht eingebaut.
Die SP will die Kehrrichtsackgebühr als indirekte unsoziale Steuer abschaffen.
Regierungsrat Louis Lang erläutert innerhalb einer Parteiversammlung das neue Datenschutzgesetz.