Parteichronik 1951 bis 1960

Fritz Scheidegger wird als Gemeinderatskandidat vorgeschlagen. Betreffs Eingemeindung von Mühlethal soll eine Kommission eingesetzt werden.

Fritz Scheidegger wird in den Gemeinderat gewählt.
Landwirtschaftsgesetz angenommen. Stassenbau- und Lehrlingsgesetz werden angenommen.
Friedensopferinitiative der SPS wird vom Volk abgelehnt.
Das Besoldungsreglement für Bauamt und LWZ tritt am 11. Januar 1953 in Kraft.

Fritz Scheidegger wird mit 1163 Stimmen wieder in den Gemeinderat gewählt, und das ohne Listenverbindung!
Für den zweiten Wahlgang Gemeinderat wird W. Leber, Präsident der Schützengesellschaft, vorgeschlagen. Bei den Verhandlungen über Schiessstandanlage und Abfindung sässen dann der Stadtammann und der Schützenpräsident auf dem selben Stuhl.
Finanzvorlage des Bundes wird abgelehnt und Bundesrat Dr. Max Weber tritt zurück.

Es wird der Abfindung der Schützengesellschaft von Fr. 170´000.– und Fr. 15´000.– für die Aufschüttung Heiternplatz zugestimmt. Die Schiessanlage auf dem Heitern kostet die Gemeinde noch einmal Fr. 39´500.–, was mit Recht von einigen Genossen kritisiert wird.

Alois Renggli bleibt Präsident und Walter Hertig wird neuer Kassier. Diverse Bauvorhaben liefern Gesprächsstoff.

Ernst Hunziker wird als neuer Gemeinderat vorgeschlagen und gewählt. Das Verhältnis Renggli - Scheidegger spitzt sich leider zu.
Das Gesetz des Aargaus über Zusatzrenten wird angenommen.
Am 24. August erklärt Gemeinderat Scheidegger seinen Austritt aus der Partei. Dies wird von der Versammlung am 5. September genehmigt.
Regierungsratswahlen: Vorschlag Adolf Richner

Otto Fürst erster Ersatzmann vom Grossen Rat. Die beiden Genossen Schmidli und Frösch werden in den Gemeinderat gewählt. Glanzresultate!

Es wird beschlossen, der GV die Gründung einer Frauengruppe zu beantragen.
Seit der Amtsübernahme durch Alois Renggli anno 1955 hat sich die Anzahl der Genossen verdoppelt.
Die Kritik am Zofinger Tagblatt reisst nicht ab und auch der «Freie Aargauer» kommt nicht ungeschoren davon.
Eine sozialdemokratische Frauengruppe ist mit 15 Mitgliedern gegründet worden. Erste Versammlung derselben am 22. Mai 1958 im Restaurant Frösch.
Erstmals kommt die Frage nach nuklearer Bewaffnung unserer Armee aufs Tapet!

Robert Häuselmann ist als kantonaler Geschworener gewählt worden.
Das Reglement für die Behördensteuer wird vom kantonalen Parteivorstand beschlossen und nach dem 28. Januar zugestellt.

Eingabe an den Gemeinderat betreffs sozialem Wohnungsbau.
Der Bau des neuen Altersheims rückt näher.
Beschluss zu den Vorstandssitzungen ein Mitglied der Frauengruppe einzuladen.
Grossratswahlen 1961: Die Kandidaten werden bestimmt: Es sind dies Otto Fürst, Hermann Schaller und Alois Renggli.